«mit mir»-Patenschaft für benachteiligte Kinder

Das Patenschaftsprojekt «mit mir» bringt benachteiligte Kinder aus belastenden Familiensituationen mit freiwillige Gottis und Göttis zusammen, die ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

 

Kinder spüren schwierige Familiensituationen oft durch fehlende Aufmerksamkeit und Unterstützung ihrer Eltern. Auch die Freizeit bietet häufig wenig Abwechslung und Anregung. Hier setzt das Patenschaftsprojekt «mit mir» an. Es bringt seit 2003 benachteiligte Kinder mit freiwilligen Gottis und Göttis zusammen, die mit ihnen Freizeit verbringen, ihnen zuhören und für sie da sind.
 

Was bewirkt «mit mir»?

Die «mit mir»-Patenschaften bieten Kindern aus schwierigen finanziellen oder sozialen Verhältnissen neue Erlebnisse und Beziehungen. Gleichzeitig helfen sie Familien in belastenden Situationen. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und Mütter und Väter etwas freie Zeit für sich selber.
 

Wem hilft «mit mir»?

Im Vordergrund stehen Kinder zwischen drei und zwölf Jahren, die in armutsbetroffenen Familien aufwachsen und dadurch oft am Rande der Gesellschaft stehen. Für die freiwilligen Göttis und Gottis bietet es die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und das Leben eines Kindes zu bereichern.
 

Was tun die Freiwilligen bei «mit mir»?

Caritas Luzern vermittelt freiwillige «Gottis» oder «Göttis», die mit den Kindern ein oder zwei Mal im Monat einen halben oder ganzen Tag verbringen. Guetzli backen, Schlittschuh laufen, Drachen fliegen lassen, basteln, spielen oder vorlesen machen Spass und erweitern den Erlebnishorizont. Die freiwilligen Patinnen und Paten werden nicht nur in Einzelgesprächen sorgfältig ausgesucht, sondern über die Dauer ihres 3-jährigen Engagements auch betreut und gecoacht. Dazu gehören Einführungskurse, jährliche Standortbestimmungen, Weiterbildungen und Erfahrungsaustausch.

Wer sind die Partner von «mit mir»?

Lokale und regionale Fachstellen wie Beratungsstellen für Familien, Sozialdienste, regionale Kinderschutzgruppen, kirchliche Sozialstellen usw. sind machen interessierte Familien auf dieses Angebot aufmerksam.
 

Sie möchten dieses Projekt gerne unterstützen?

Dann können Sie hier spenden oder sich als freiwilliges Gotti oder Götti melden.