Corona-Krise: Solidaritätsaktionen für Menschen in Not

12.11.2020
Die Corona-Krise hat in der Schweiz eine Welle der Solidarität ausgelöst. Unsere Spenderinnen und Spender zeigen sich in dieser schwierigen Zeit sehr grosszügig. Einige haben sich ganz besondere Solidaritätsaktionen einfallen lassen – so etwa Hans und Erika Koch und Christel Müller.

Die Corona-Krise stellt den Alltag in der Schweiz auf den Kopf. Doch sie bringt auch Positives hervor. Verschiedenste Unternehmen, Vereine und Privatpersonen haben in den letzten Monaten Projekte und Aktionen lanciert, um die von der Corona-Krise Betroffenen zu unterstützen.


Frische Backwaren für Armutsbetroffene

Hans und Erika Koch aus Weggis halfen mit ihrer Spendenaktion gleich doppelt: Sie versorgten die Caritas-Märkte in der Zentralschweiz wochenlang mit frischer Backware und unterstützten gleichzeitig den Bäckerei-Betrieb ihres Sohnes, der stark unter den Auswirkungen des Lockdowns litt. «In den Medien hörte ich, wie gross der Bedarf in den Caritas-Märkten war», erzählt Hans Koch. «Meine Frau und ich wollten etwas für die Menschen in Not in der Zentralschweiz unternehmen, also machten wir dem Hilfswerk folgendes Angebot: Die Caritas Luzern kauft Backwaren für einen mittleren fünfstelligen Betrag in der Bäckerei Koch und wir übernehmen die Rechnung.» Dem Ehepaar war es sehr wichtig, dass Ihre Spende direkt bei den Betroffenen ankommt und möglichst vielen Menschen in der Region hilft. «Es freut uns sehr, dass wir das Budget von armutsbetroffenen Menschen in der Zentralschweiz entlasten und ihnen diese schwierige Zeit mit Gipfeli, Nussstangen und Birnenweggen etwas versüssen konnten.»


Märchen als Hoffnungsgeschichten

Christel Müller

Auch Christel Müller, einer Märchenerzählerin aus Meggen, war es ein grosses Anliegen, Menschen in Not zu unterstützen. «Weil meine Märchenabende während des Lockdowns nicht stattfinden durften, verschickte ich jede Woche ein Märchen per E-Mail», erzählt Christel Müller. «Märchen sind immer auch Hoffnungsgeschichten, die uns aufzeigen, wie wir mit schwierigen Lebenssituationen umgehen und Lösungen finden können», ist sie überzeugt. Da das Echo so überwältigend war, entschied sie sich, ihre klugen Märchengeschichten auch als kleines Büchlein herauszugeben. «Ein Märchenfreund, Mitgründer der historischen Druckwerkstatt im Kloster Einsiedeln, war mir bei der Realisation des Büchleins eine grosse Hilfe, denn alleine hätte ich dies nicht bewerkstelligen können.» Anstatt die Büchlein zu verkaufen, baten die zwei die Leserinnen und Leser um eine Spende an die Caritas Luzern. «Das ist unser Beitrag für all jene, die aufgrund der Corona-Krise in Not geraten sind.»


Ein herzliches Dankeschön!

Während der letzten Monate durften wir viele grosse und kleine Spenden entgegennehmen. Ohne diese Hilfe hätten wir unsere Angebote nicht aufrechterhalten können. Es berührt uns sehr, dass sich in diesen schwierigen Zeiten so viele Menschen solidarisch gezeigt haben. All unseren Unterstützerinnen und Unterstützern danken wir ganz herzlich!