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Pilotprojekt Überbrückungshilfe

16.09.2021
Die Stadt Luzern lancierte gemeinsam mit uns und der Kontakt- und Beratungsstelle für Sans-Papiers das Pilotprojekt «Überbrückungshilfe». Diese Überbrückungshilfe dient der befristeten Überbrückung von Notsituationen für Migrant*innen mit B- oder C-Ausweis in prekären finanziellen Lebenssituationen.
Die Corona-Pandemie zeigt schwerwiegende gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen für armutsbetroffene Personen. Die Sozialhilfe steht in diesem Rahmen als bewährtes Netz der sozialen Sicherung für diejenigen bereit, die ihren Lebensunterhalt derzeit aus eigenen Kräften nicht finanzieren können. 

Die unbezahlten Rechnungen häufen sich und keine Lösung ist in Sicht: So geht es vielen Ausländer*innen in prekären Arbeitsverhältnissen, die während Corona in Not geraten sind. Sie haben Angst auf das Sozialamt zu gehen. Denn wer einen B- oder C-Ausweis besitzt, läuft dabei Gefahr, den Aufenthaltsstatus zu verlieren.  Die Stadt Luzern initiierte Anfang September mit uns und der Kontakt- und Beratungsstelle für Sans-Papiers das Pilotprojekt «Überbrückungshilfe».
 
Die Überbrückungshilfe der Stadt Luzern und die damit verbundene Beratung richtet sich an Migrant*innen mit B- oder C-Ausweis in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen, die aufgrund der Migrationsgesetzgebung ihre Sozialhilfeleistungen nicht in Anspruch nehmen und seit mindestens 5 Jahren in der Schweiz sowie davon 2 Jahren in der Stadt Luzern leben. Sie dient vor allem der Sicherung des Lebensbedarfs – also Wohnen, Kleider, Essen und Gesundheit. Dies soll den Betroffenen helfen, ihre Situationen zu ordnen und stabilisieren. Die finanziellen Mittel werden aus dem Margaretha-Binggeli-Fonds bereitgestellt.

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