Sorgekultur

Das Konzept der «Caring Communities», der sorgenden Gemeinschaften, greift die Idee auf, dass das Leben und das Sterben von Menschen nicht nur die «Profis» und Ehrenamtlichen angeht, sondern alle, die in einem Dorf oder einer Stadt miteinander leben. 

Das Lebensende ist nicht nur eine Frage guter Versorgung. Grenzerfahrungen des Lebens lassen uns wie unter einem Vergrößerungsglas «tiefer» blicken und weiter sehen. Wir sehen etwa, dass wir auf die Hilfe und Sorge anderer verwiesen und angewiesen sind.  Wir können nicht vorwegnehmen, was dabei geschehen und wie es uns zumute sein wird. Wir haben vielleicht die Angst, anderen Menschen zur Last zu fallen oder so sehr zu leiden, dass es «nicht auszuhalten» ist. 

Palliative Care hat Angebote für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen. Sterbebegleiterinnen und -begleiter schenken Zeit und Gemeinschaft, wenn es um die letzten Wochen, Tage und Stunden eines Menschen geht. Sie tragen gesellschaftspolitisch bedeutsam zur Sozialität des Sterbens und zur Resozialisierung der Sterbenden bei. Dabei treten nicht selten ethische Fragestellungen und Konflikte auf. 

Die Fachtagung Palliative Care vom 14. September 2018 und das Podiumsgespräch vom 29. Oktober 2018 widmen sich diesem Thema:

29. Oktober 2018

Podiumsdiskussion: Umsorgt und versorgt
Zentrum Der MaiHof, Weggismattstrasse 9, 6004 Luzern, Kleiner Saal