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Mentoring für Geflüchtete aus der Ukraine

Mit dem Mentoring-Projekt «zäme vorwärts – sвперед разом» unterstützen Caritas Luzern und CSS geflüchtete Ukrainer*innenn individuell und nach Bedarf in Alltags- und Freizeitthemen.

Worum geht es beim Projekt?

Freiwillige Mentor*innen begleiten Geflüchtete aus der Ukraine in ihrem Alltag in der Zentralschweiz. Die Freiwilligen unterstützen die Geflüchteten in 1:1-Tandems. Sie können beispielsweise Quartiertreffs oder Spielplätze besuchen, soziale Kontakte pflegen, Hilfe zu Alltagsfragen bieten oder beim Deutschlernen unterstützen. Die Freiwilligen werden so zu Bezugspersonen und erleichtern das Zurechtfinden in der Schweiz, ersetzen aber nicht das staatliche Unterstützungssystem.

Nach dem Informationsprozess füllen die Mentor*innen und die Geflüchteten ein umfangreiches Anmeldeformular aus und werden anschliessend von der Projektleiterin anhand ausgewählter Kriterien gematcht. Das erste Treffen – und somit das Kennenlernen der Tandempartner*innen – findet zusammen mit der Projektleiterin statt.


Wo, wann und wie oft finden die Treffen statt?

Die Tandems treffen sich etwa zweimal im Monat für je 2 Stunden und werden bis zu einem Jahr von Caritas Luzern begleitet. In dieser Zeit findet ein Erfahrungsaustauschtreffen für die Mentor*innen, ein Probezeitgespräch und ein Abschlussgespräch statt und die Projektleiterin ist sowohl für die Mentor*innen als auch für die Geflüchteten Ansprechperson. Nach Abschluss des Projekts können die Tandems auf Wunsch die Treffen ohne Begleitung durch Caritas Luzern weiterführen.


Was sind die Ziele?

Geflüchtete aus der Ukraine …

  • entwickeln ihre Kenntnisse der deutschen Sprache weiter,
  • finden sich im Schweizer Alltag zurecht und erfahren mehr über hiesige Gewohnheiten,
  • gestalten ihre Freizeit aktiv und beugen Einsamkeit vor.

Die freiwilligen Mentor*innen …

  • erhalten die Möglichkeit, eine sinnstiftende und aktive Freizeitbetätigung auszuüben,
  • können ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Wissen weitergeben und damit die Orientierung von Geflüchteten fördern,
  • erweitern ihre Kompetenzen im Umgang mit Geflüchteten,
  • werden für die Lebensrealitäten von Geflüchteten sensibilisiert.


Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Geflüchtete aus der Ukraine:

  • mindestens 18 Jahre alt
  • wohnhaft in der Zentralschweiz
  • haben den Schutzstatus S
  • minimale Deutschkenntnisse (A1), Teilnahme an einem Deutschkurs oder gute Kenntnisse einer anderen Landessprache (Italienisch, Französisch)
  • sind bereit, sich von jemandem im Alltag begleiten zu lassen
  • Bevorzugt werden Personen, die keine andere Alltagshilfe haben (wie beispielsweise engagierte Gastfamilie, andere Freiwillige, Bekannte aus der Schweiz usw.)
Freiwillige Mentor*innen:
  • mindestens 18 Jahre alt
  • wohnhaft in der Zentralschweiz
  • gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse
  • Interesse an Menschen, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden
  • nötige Flexibilität und Selbstreflexionsfähigkeit, um Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen zu unterstützen
  • Fähigkeit, Eigenverantwortung für sich selbst zu übernehmen und sich abgrenzen zu können
  • Fähigkeit, mit Menschen proaktiv in Kontakt zu treten
  • Offenheit und wertschätzende Haltung gegenüber Menschen unterschiedlicher Herkunft
  • Bereitschaft, sich über die bezahlte Freiwilligenarbeit hinaus zu engagieren
  • Bereitschaft, mit Caritas Luzern zusammenzuarbeiten


Wo erhalte ich weitere Informationen?